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Die Stadt Verona

Haben Sie schon einmal daran gedacht Italienisch in Italien zu lernen?

Verona ist der ideale Ort, um Italienisch zu lernen und in Italiens Kultur, Kunst, traditionsreiche Küche, kurz gesagt in den italienischen Lebensstil einzutauchen.

Wer sich in den Straßen der Stadt bewegt, erlebt aufregende Momente zwischen den alten Gebäuden, den Kirchen, Brücken und antiken Mauern, die eine tausendjährige Geschichte erzählen. Verona, seit jeher Treffpunkt verschiedener Völker und Kulturen, ist eine ruhige und überschaubare Stadt, die mit ihren Traditionen und Volksfesten zu jeder Jahreszeit (er)lebenswert ist. Stellen Sie sich eine große italienische Piazza vor, in deren Mitte sich ein römisches Amphitheater befindet: das ist die Piazza Bra, das Herz von Verona. Hier, zwischen Arkaden und Straßencafés, zeugt die Arena von der antiken Vergangenheit der Stadt und in warmen Sommernächten sorgen die magischen Klänge der Opermusik für ein einmaliges Erlebnis.

Umgeben von grünen Hügeln und dem Lauf des Flusses Adige, geht die Stadt eine einzigartige Verbindung mit der Natur ein: nur wenige Kilometer vom Gardasee entfernt, bietet sie zauberhafte Ausblicke über die Fjordlandschaft und die Mittelmeervegetation, die Klima und Leben der Stadt maßgeblich beeinflussen. Zwischen den sanften und verschlungenen Hügeln des Valpolicella - einem Weinanbaugebiet, das renommierte Weine hervorbringt - atmet man den Duft des ländlichen Italiens.

Das nahe gelegene Hochgebirge lädt zu entspannten Wanderungen ein und bietet dem Reisenden eine atemberaubende Landschaft. Verona sprüht vor Romantik - angefangen bei den Lichtern, den stimmungsvollen Winkeln und unerwarteten Anblicken. Hier erinnert alles an die magische Liebesgeschichte von Romeo und Julia, die Shakespeare in seinen Versen verewigte.

Dank ihrer geographischen Lage ist Verona leicht mit der Eisenbahn, dem Flugzeug oder dem Auto zu erreichen. Somit können Sie während Ihres Aufenthaltes problemlos interessante Ausflüge in andere Kunststädte unternehmen: Venedig und Mailand erreichen Sie nach einer knapp eineinhalbstündigen Zugfahrt; Trento, Padua, Mantua und Ferrara in einer Stunde; Vicenza und Brescia sogar in nur einer halben Stunde. Ein Schnellzug bringt Sie zudem in nur 2 Stunden nach Florenz und in 3 Stunden nach Rom. Der Flughafen der Stadt liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und erlaubt Ihnen eine schnelle Anbindung an viele Ziele in Italien und Europa.

Leben und Gesellschaft

Zahlreich sind auch die angebotenen Kunst- und Kulturevents wie zum Beispiel das FESTIVAL DELL'OPERA LIRICA (Opernfestival) in der Arena, das FESTIVAL SHAKESPEARIANO (Shakespeare-Festival), das VERONA JAZZ-Treffen im Teatro Romano.

Die Stadt bietet Interessierten zudem vielfältige Sportmöglichkeiten: Kanufahrten entlang des Adige, Skifahren und Alpinklettern in den nahe gelegenen Dolomiten, Segeln und Windsurfen auf dem Gardasee, Mountainbike- und Reittouren auf den umliegenden Hügeln, Wanderungen und geführte Ausflüge in das nahe gelegene Lessinia-Massiv.

Als dynamisches Wirtschaftszentrum für Waren und Dienstleistungen ist Verona eine der führenden Shopping-Metropolen Italiens. Trotz ihrer internationalen Ausrichtung ist es Verona gelungen, die eigenen Traditionen sowie die Besonderheiten ihrer Produkte zu wahren: in erster Linie gilt dies natürlich für den Wein, der zu den besten Italiens zählt (Soave, Bardolino, Amarone, Valpolicella, Custoza), für das regionaltypische Olivenouml;l und für die einfache aber unverfälschte Küche, die den Geschmack der Vergangenheit in authentischer Weise bewahrt hat.

Die Umgebung

Die Stadt im Nordosten Italiens, Kreuzungspunkt zwischen Europa und dem Mittelmeerraum, zwischen Orient und Okzident, erfreut sich einer beneidenswerten geographischen Lage und verfügt ganzjährig über ein angenehmes Klima.

Der Fluss Adige, der in sanften Kurven die Stadt durchzieht, und die flachen und geschwungenen Hügel, die bis zum Horizont reichen, prägen diese Landschaft. Etwas weiter nördlich bilden das Alpenvorland und das enge Flusstal eine Berglandschaft, die bis in die Dolomiten reicht, während sich im Süden die weite Poebene erstreckt. In wenigen Kilometer Entfernung liegt der größte See Italiens, der Gardasee, der dank seines typischen Mittelmeerklimas und der mediterranen Vegetation zu einem der meistbesuchten Touristenziele des Landes zählt.

Verona befindet sich in der Region Venetien, einem Landstrich reich an Naturschönheiten (darunter die Dolomiten, die Gegend um Padua, die Lagune von Venedig, das Po-Delta, die Adriaküste, der Gardasee), an Kunststädten (Vicenza mit dem Villen Andrea Palladios, Padua mit den Fresken Giottos, Treviso und natürlich Venedig) und an hübschen antiken Städtchen voller Überraschungen (Asolo, Castelfranco, Marostica, Bassano del Grappa, Este).

Die Kunst in Verona

Am besten lässt sich Veronas Schönheit bei einem Spaziergang durch ihre Straßen entdecken, in denen der Besucher die mehr als zweitausendjährige Geschichte - von der ruhmreichen römischen Vergangenheit bis heute - nahezu mit den Händen greifen kann.

Das älteste römische Bauwerk ist die Ponte Pietra: Ihre Brückenbögen verbinden die beiden Ufer der Stadt und symbolisieren so deren Entstehung. Das Teatro Romano (Römisches Theater) und die Arena (das drittgrößte römische und insgesamt am besten erhaltene Amphitheater der Welt) bezeugen die ruhmreiche klassische Vergangenheit. Das Veroneser Mittelalter ist geprägt von der Errichtung der Basilika di San Zeno, einem wahren Kleinod römischer Kunst in Italien. Das Castelvecchio, mit seinen hohen Türmen und der befestigten Brücke erinnert an die märchenhafte Atmosphäre am Hofe der Signoria Scaligera. Dank der sorgfältigen Restaurierung durch den Architekten Carlo Scarpa dient die Burganlage heute als Museum für antike Kunst, in dem Gemälde von Pisanello, Mantegna, Bellini sowie viele weitere Meisterwerke der italienischen Renaissancekunst zu besichtigen sind. Eindrucksvoll und beinahe magisch zeigen sich die Arche Scaligere (Scaliger-Bögen), in denen sich die Ritterstatuen in einem "mittelalterlichen Turnier in Stein gehauen" gegenüberstehen. Im Cinquecento verbreiten sich Malerei und Architektur und an den Fassaden der antiken Gebäude entstehen Fresken, die bedeutende Szenen aus der Mythologie darstellen und die Stadt in eine urbs picta (bemalte Stadt) verwandeln. Das antike Forum Romanum (das im Mittelalter den Marktplatz darstellte) mit seinen Renaissancefresken und dem hohen Uhrenturm bildet heute das Zentrum des städtischen Lebens: Hier, auf der Piazza Erbe, zwischen den Obst- und Gemüseständen und den Tischen der Straßencafés, vereinen sich Fremde und Einheimische in einem lebhaften Gemisch aus Stimmen und Farben. Bereits in der Vergangenheit besuchten zahlreiche Reisende - von Goethe bis Ruskin - Verona und erlagen ihrem Charme. Ihrer Faszination verliehen sie in seitenlangen leidenschaftlichen Beschreibungen ihrer Bewunderung und Ergriffenheit Ausdruck. Als unglaubliches und kostbares Mosaik aus Kunst und Geschichte zeigt sich Verona als eine Stadt mit zahlreichen unverwechselbaren Details, die es zu entdecken gilt: die Statuen, die Ornamente der antiken Häuser, die Fresken, die Portale, die Inschriften, die mittelalterlichen Fenster, die Brunnen - all dies trägt zu dem unvergesslichen Eindruck bei, den Verona bei seinen Besuchern für immer hinterlässt.

Die Geschichte von Verona

Die Geschichte Veronas beginnt in der Antike als indoeuropäische Stämme, die Euganeer undRäter und möglicherweise auch die Etrusker, sich exakt dort niederlassen, wo der Lauf des Flusses sich verlangsamt - nahezu an den Hügel geschmiegt erscheint dies als ein idealer Ort für die Entstehung einer Stadt. Der erste bedeutende Kontakt zur römischen Welt wird im Jahr 216 vor Christus geknüpft, als die Stadt als Verbündete Roms in die Schlacht von Kanna zieht. Die Geschichte der Stadt verwebt sich nun mit jener des antiken Roms und im ersten Jahrhundert vor Christus erhält Verona römische Stadtrechte. Aufgrund der Schönheit ihrer Monumente und ihrer politischen Bedeutung erhält Verona den Beinamen "Piccola Roma" (kleines Rom).

Mit dem Fall des römischen Reiches verbindet sich die Geschichte mit der Legende. Der ostgotische König Teodorico wählt Verona als Residenz für seinen Hof und lässt seinen Königspalast auf ihren Hügeln errichten. Mit dem König Alboino, wird Verona in der Folgezeit die erste Hauptstadt der Langobarden in Italien. Als der letzte Langobardenkönig Desiderio von Karl dem Großen besiegt wird, wählt sich Karls Sohn Pipino das geliebte Verona zu seinem Wohnsitz.

Im Mittelalter ist Verona eine eigenständige Gemeinde und erlebt ihre Blütezeit mit dem Beginn der Scaliger-Herrschaft. Das Stadtbild wandelt sich und wird durch bedeutende Bauwerke verschönert. Der Hof der Scaliger wird zu einem lebendigen Kunst- und Kulturzentrum, das Künstler und Dichter wie Giotto, Altichiero, Dante Alighieri und Petrarca anzieht. Aus dieser Zeit stammt traditionsgemäß auch die in Shakespeares Oper verewigte Liebesgeschichte von Romeo und Julia.

The Lion of VeniceWährend der gesamten Renaissance gehört die Stadt der Republik Venedig an, mit der sie den Ruhm aus Kunst und gesellschaftlichem Leben teilt. Die einflussreichen Adelshäuser und die neuen bürgerlichen Handelsfamilien bereichern die Stadt um öffentliche Parks, Paläste, Villen und Kirchen und fördern gleichzeitig die wirtschaftliche, soziale und künstlerische Entwicklung der Stadt. Mit dem Fall der Republik Venedig und der Machtergreifung Napoleons werden Verona und ihre Umgebung zu einer strategischen Figur auf dem Schachbrett der internationalen Politik und zur Bühne zahlreicher Schlachten. In der ersten Hälfte des Ottocento ist Verona eine militärische Festung des Österreichischen Reiches und wird im Jahre 1866 schließlich italienisch.

Weltkulturerbe durch die UNESCO-Komitee

(in Englisch)

In 2000 Verona was listed as a World Heritage site by the UNESCO Committee, being an example of an Italian city that in its urban structure and architecture is an outstanding example of a town that has developed progressively and uninterruptedly over two thousand years, incorporating artistic elements of the highest quality from each succeeding period.

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